Stille Nacht – Samuel Beckett gewidmet
Die Ausstellung „Stille Nacht“ ist inspiriert von der Auseinandersetzung mit dem Dasein, die Samuel Beckett (1906–1989) in seinen Dramen, Erzählungen und Romanen bereits ergründete. Kunst in Zeiten neuer Umbrüche, mit all ihren Absurditäten, Verlusten, Einsamkeit und der wachsenden allgemeinen Gleichgültigkeit, könnte aktueller nicht sein. Als symbolische Anspielung auf die Grausamkeit, das Ungleichgewicht und die Barbarei der Menschheit entstand ein atmosphärischer Dialog südslawischer Künstler*innen aus Serbien und Nordmazedonien. Laut dem Kurator Nikola Šuica wurden die Exponate der kombinierten Medien von Vana Urošević und Zoran Todović dem fotografischen Ensemble von Marija Ćalić gegenübergestellt. Durch sie wird Becketts Vermächtnis erweitert, basierend auf Erinnerung,…
