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Mersud Selman: Shadow & Shine

Mersud Selman bringt Schattenspiel emotionaler Tiefen und strahlende Farbenfreude eindrucksvoll auf die Leinwand. Seine Arbeiten wurden bereits in Österreich, Tschechien, Italien, Ungarn und der Schweiz ausgestellt. Der Künstler aus Bihać sucht das Rampenlicht, wie im Selbstporträt „Wirf Licht auf mich“, auch um andere queere Rom*nja zum offenen Leben ihrer Identität anzuregen. „Fuck you“ steht auf der bunten Hose eines der Porträts, die stolz die Betrachtenden herausfordern – einige davon aus dem Online-Projekt „Don’t Spit in my Face“. Vor Abgründen schreckt Selman dabei nicht zurück: Blutrot und tiefschwarz, in grober, aber feinfühliger Pinselführung sprechen seine Figuren von Schmerz, Glaube, Verlust und…

Street.Art.Canvas

Was passiert, wenn schnelle, ausladende Street Art sich auf der Leinwand Zeit lässt? Drei Künstler geben im Prima Center Antwort. Keinoms Meditationen über Existenz, Mates Blick ins Potenzielle und Vidams kubistische Szenen aus Ravekultur und Großstadtleben eint das Interesse am Figurativen und dessen Verwandlung in Zeit und Raum. Das visuelle Gedankenspiel im Dialog über Realness, Comic und Abstraktion wird ergänzt mit einem Vortrag zur Geschichte des Graffiti – von Höhlenmalerei bis zur Moderne. Street.Art.Canvas29.03.-19.04.2025 Vernissage: Samstag, 29.03. ab 19:30 UhrFinissage: Donnerstag, 17.04. ab 19:30 Uhr Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 18:00 bis 21:00 Vortrag: „Ungefragte Schrift – Graffiti historisch und modern“…

Flyer zur Ausstellung "Zwischenzeit". Zu sehen ist ein Foto in schwarz-weiß von Menschen, die gerade dabei sind, die Straße zu überqueren.
Zwischenzeit

Die Dritte-Rampe-Berlin freut sich in Zusammenarbeit mit Doroteja Novosel-Balov zur Eröffnung die Ausstellung „Zwischenzeit“ des Fotografen Jonas Elsner präsentieren zu können. Jonas Elsner ist in einer ostdeutschen Arbeiterfamilie mit der Ehre des Handwerks aufgewachsen und verbindet seine Arbeit mit dem Bewusstsein, nach drei Generationen wieder der erste Nachkomme zu sein, der sich zum Künstler aufgeschwungen hat. Ausgangspunkt seiner künstlerischen Entwicklung ist das, was er schon in seiner Ausbildungszeit als „Kreative Zerstörung“ bezeichnete: sonderbare Konzepte zur Thematisierung alltäglicher Probleme. Damals war es die einstündige Fahrzeit zur Ausbildungsstätte, die, gepaart mit Verspätungen des ÖPNVs, ihm eine Lähmung des Alltags bedeutete. Acht Jahre…